• K. Werner

Christoph Mauz: "Emma: Ein Girl wie Dynamit!"

Lustiger Wien-Western mit Mädelspower.

Obwohl die Story des Kinderbuchs "Emma: Ein Girl wie Dynamit!" von Christoph Mauz sehr einfach ist, ist sie peppig und lustig. Emma zog von Wien in einen Vorort in die Wohnung der kürzlich verstorbenen Oma. Als Großstädterin hat sie es in der Vorstadt nicht so leicht, hat aber schon einige Freunde. Sie und auch alle anderen Bewohner des Hauses leiden unter dem tyrannischen Hausmeister Schebesta, der den lieben langen Tag die Leute schickaniert.


Besonders abgesehen hat er es auf den Musiker Elbetseder, den er schließlich rauswerfen lässt. Emma und Freddie lassen sich das nicht gefallen und unternehmen alles, damit Elbetseder bleiben kann. Parallell dazu schreibt Emma diesen Konflikt als Westerngeschichte, in der sie als "Emma the Kid" auftritt auf. Wie sie es schaffen der Tyrannei ein Ende zu setzen wird nicht verraten. Auf jeden Fall ist die Geschichte lustig und kurzweilig. Für alle Kinder aus Wien und Niederösterreich kommt auch noch ein gewisser Wortwitz zu den Bezirken dazu, den jedoch Kinder von anderswo nicht verstehen werden.


Wenn es zu meiner Zeit mehr Western dieser Art mit starken Mädels gegeben hätte, wäre ich wahrscheinlich ein richtiger Fan dieses Genres geworden. "Emma: Ein Girl wie Dynamit!" von Christoph Mauz empfehle ich für alle mutigen Mädchen am Ende der Grundschule.




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