• K. Werner

"Die Oxford-Morde" - Guillermo Martínez in Bestform

Wer Mathematik, Logik und auch nach dem Brexit das Land mit dem Union Jack noch immer liebt liegt mit der Lektüre von Guillermo Martínez "Die Oxford-Morde" goldrichtig. HIer erfährst du mehr über die Lektüre.

Nach zwei Monaten Blog-Pause melde ich mich mit dem ersten Teil meiner Krimi-Weltreise zurück. Da die Reisemöglichkeiten im letzten Jahr durch Corona doch etwas eingeschränkt waren habe ich beschlossen mich einfach lesend durch die Welt zu bewegen. Spätestens seit André Heller wissen wir ja, dass die wahren Abenteuer im Kopf beginnen, also los geht's:


Die erste Station meiner Krimi-Weltreise ist Großbritannien. Dorthin habe ich auch meine erste echte Flugreise im Alter von 12/13 Jahren gemacht. Sommer-Englisch-Camp in Torquay, da ich in Englisch in der Unterstufe immer am Sitzenbleiben war. Von dem Moment an, an dem ich dort angekommen war fand ich dieses Land einfach nur toll und durch das Lesen habe ich mir schlussendlich nach und nach auch die Sprache erarbeitet - "The Power of Reading" (übrigens ein bekanntes Buch von Stephen D. Krashen zum Thema Leseförderung).


Leider hatte ich bislang jedoch noch nie die Möglichkeit Oxford zu besuchen. Also her mit dem Krimi "The Oxford Murders" von Guillermo Martínez, der auch mit Hobbit Elijah Wood bereits grandios verfilmt worden ist. Natürlich geht es bei einem Krimi, der in Oxford spielt um Wissenschaftler, die einen Mord aufklären. Morde, die nach einer gewissen Logik vorgenommen werden, welche die Mathematiker erst entschlüsseln müssen.


Ich muss ehrlich gestehen ich hatte zwar am Anfang die richtige Vermutung, wer Mrs. Eagleton um die Ecke gebracht hat, in Hinblick auf den Rest war ich aber etwas ahnungslos. Im Laufe der Geschichte hatte ich schließlich fast jeden im Verdacht: Arthur Seldom, Beth, die Krankenschwester Lorna oder auch den mysteriösen russischen Mathematiker... Das zeichnet einen guten Krimi ja auch aus, dass man bis zum Ende nicht weiß, wer es war, der die Leute ermordert und es auch nach dem Ende und vor dem eigentlichen Ende noch eine unerwartete Wendung gibt.


Mein Resümee: "Die Oxford-Morde" von Guillermo Martínez ist ein kurzweiliger Krimi, der sich leicht und schnell liest. Einzig langwierige Momente sind die exzessiven Ausführungen zu diversen mathematischen Theoremen - da hätte man sich kürzer fassen können. Daher nur vier von fünf möglichen Sternchen für das Buch.


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