• K. Werner

"Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet"

Morbider Humor für junge Leserinnen und Leser. Perfekt für die kalte, schummrig-schaurige Jahreszeit. Was ich von der schrägen Dame mit den dunklen Haaren und den beiden Zöpfen halte erfährst du hier.

Nein, die Lady auf dem Bild ist nicht Flavia. Es ist Queen Victoria wie nicht schwer zu erkennen ist. Sie spielt eine nicht unbedeutende Rolle im Roman "Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet". Konkret geht es um ihr Abbild auf einer Briefmarke.


Briefmarkensammler sind eigen. Aber nicht nur sie. Auch Flavia. Flavia ist eine von drei Töchtern von Colonel de Luce. Wie es so ist bei heranwachsenden Mädchen so herrscht erst mal Zickenterror. Die drei Mädchen machen sich gegenseitig das Leben zur Hölle. Flavia tut dies auf sehr ausgeklügelte Weise - sie hat eine Leidenschaft für Chemie, Biologie, Pflanzen und vor allem Gifte. Und sie hat eine herausragende Spürnase.


Als ein Mann nachdem sie einen Streit zwischen ihm und ihrem Vater belauscht hatte, am nächsten Morgen tot im Gurkenbeet gefunden wird und kurz darauf Flavias Vater wegen Mordes verhaftet wird beginnt Flavia zu ermitteln. Eine Reihe von Verdächtigen tauchen auf. Irgendwie scheint das Ganze mit den Schuljahren ihres Vaters in einem Bubeninternat zu tun haben. Mehr sei aber nicht verraten. Es braucht Flavias ganzen Einsatz um dem Täter auf die Spur zu kommen.


Das Buch war sehr spannend bis zu den letzten Seiten. "Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet" ist eine Geschichte von einem starken, etwas unkonventionellen Mädchen, das trotz allem ihren Weg geht. Begleitet wird das Ganze von einem etwas morbiden Charme der Nachkriegsjahre. Das Buch ist für Jugendliche (ab ca. 13) und Erwachsene genauso geeignet, die eine kindliche Heldin mit dunklen Seiten mögen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Lektüre ihres zweiten Abenteuers!

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