• K. Werner

Jackaby - Charmanter Horror für Teenies

Gruselroman für Teenager gefällig? Ob "Jackaby" von William Ritter diesen Namen verdient erfährst du im heutigen Blogbeitrag.

Neuengland Ende des 19. Jahrhunderts. Eine junge Dame Anfang 20 landet aus Europa in der Stadt New Fiddleham. Schon kurz nach ihrer Ankunft trifft sie auf den eigenartigen Mr. Jackaby. Abigail ist von zuhause ausgebüchst und schlägt sich nun mehr schlecht als recht durch die Weltgeschichte.


Auf der Suche nach Arbeit kreuzen sich die Wege von Mr. Jackaby und Abigail erneut, da der etwas sonderbare Mann eine Assistentin sucht. Kaum treffen die beiden aufeinander geht die Jagd nach einem grausamen Mörder bereits los. In atemberaubendem Tempo (das gesamte Buch umfasst einen Zeitraum von nur wenigen Tagen) jagen sie ein übernatürliches Monster, das seinen Opfern die Brust aufreißt und deren Blut sammelt. Doch es ist nicht so leicht den übernatürlichen Mörder zu finden.


William Ritter erzählt in sehr leichtfüßiger, oft auch komischer und lustiger Art von Mr. Jackaby und Abigail, was das Buch besonders kurzlebig werden lässt. Das Buch ist voller Spannung und man wird selbst angeregt mitzuraten, wer diese grausamen Morde begeht. Ist es vielleicht doch der unscheinbar und liebenswürdig erscheinende Mr. Charlie? Oder doch jemand ganz anderer? Das letzte Drittel des Buches verursacht Herzklopfen pur als Jackaby und Abigail dem Mörder immer näher kommen.


Einziges Manko: Stilistisch ist nicht alles lupenrein an das Ende des 19. Jahrhunderts angepasst und ab und zu wirken manche Elemente zu modern. "Jackaby" ist aber auf jeden Fall ein kurzweiliges gruseliges Lesevergnügen v.a. für jugendliche Leser*innen. Ich freue mich schon auf die Lektüre der weiteren Bücher - diesmal aber auf Englisch ;-)


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