• K. Werner

"Kein Plastik für den Wal" - Umweltliteratur

Wie bringt man kleinen Kindern das Thema Plastikvermeidung & Umweltschutz näher? Am besten mit einer guten Geschichte. Ob "Kein Plastik für den Wal" dieses Versprechen hält erfährst du hier.

Lena ist ein etwa 10-12 jähriges Mädchen, das durch Zufall auf den Unverpackt-Laden von Patrizia stößt. Sie fängt an darüber nachzudenken wieviel Platz Plastik in unserem Leben einnimmt und beginnt mit ihren Eltern ein Experiment.


Wie ich bereits in einem meiner vergangenen Blogbeiträge zu "Geschichte des Wassers" angemerkt habe, habe ich etwas gegen Panikmache-Literatur. "Kein Plastik für den Wal" funktioniert aber anders. Schritt für Schritt begleitet man Lena bei ihrem Abenteuer. Sie nimmt einen an der Hand, stößt auf Probleme (Wie mach ich das nur mit dem plastikfrei?) und überwindet diese. Schön ist auch, dass sie sich realistische Ziele setzt, die man selbst auch einmal nachahmen kann. Aus einem Tag plastikfrei werden zwei, dann drei und schließlich eine ganze Woche.


Schon allein, wenn das Buch dazu anregt einmal über den eigenen Konsum nachzudenken hat man schon gewonnen. Brauch ich das wirklich? Kann ich es mir vielleicht wo ausborgen? Teilen statt besitzen. Weiterschenken. Flohmarkt.


Es ist auch nicht utopisch und geht auch nicht davon aus, dass man mir nichts dir nichts ein plastikfreies Leben führt, oder in allen Lebensbereichen ohne Plastik auskommen wird. Das gefällt mir aber sehr, weil es zeigt, dass es ein langer Weg aus vielen kleinen Schritten ist.


"Kein Plastik für den Wal" finde ich daher pädagogisch sehr wertvoll, kindgerecht geschrieben und auch die Story ist für Kinder ab 8 Jahren gut nachvollziehbar. Es würde sich auch gut als Klassenlektüre und zur Projektarbeit eignen.

#plastikfrei #unverpackt #fridaysforfuture #umweltschutz #klimaschutz

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